Nach seinem Sprung ins Achtelfinale der Europameisterschaften 2013 in Wien (Schwechat), wo er sich dem späteren Bronzemedaillen-Sieger Ruwen FILUS geschlagen geben musste, landete Adrien Mattenet auf Platz 52 der Dezember-Weltrangliste. Jetzt sucht die französische Nr. 1  (Stand: Dez 13) einen Weg zurück an die Spitze – und der führt ihn im ersten Halbjahr 2014 zum Training nach Asien.

Ein teurer Weg

Um die Lizenz zur Teilnahme an den nationalen französischen Meisterschaften nicht zu verlieren, fanden Adrien und der ACBB kürzlich zu einer Vereinbarung. Der Club in Boulogne-Billancourt, einem Vorort von Paris, wird die hohen Reisekosten tragen wird. ACBB spielt in der dritthöchsten französischen Liga, aber es ist nicht vorgesehen, dass Adrien verpflichtet ist, Meisterschaftsspiele zu bestreiten. Kein Wunder also, dass er dem Club-Präsidenten, Olivier TOUTIN, für seine Hilfe sehr dankbar ist.

Noch zwei mal haben französische Fans im Januar und Februar die Gelegenheit, Adrien zu sehen. Einmal bei den Französischen Meisterschaften im Einzel, die vom 28. Februar bis zum 2. März in Mouilleron – le Captif stattfinden. Und beim EUROPE TOP 12 vom 7. bis 9. Februar in Lausanne, wo er auf größtmögliche Publikumsunterstützung hofft.

Ausflüge nach Plüderhausen und Ochsenhausen

Nach einer kurzen Phase in der Bundesliga bei Plüderhausen war Adrien Mattenet vertraglich ungebunden. „Es war mein erklärter Plan, dort nur für 2 Monate der Saison Aleksandar KARAKASEVIC zu ersetzen, um dadurch einerseits Bundesligaluft zu schnuppern, andererseits kurzfristig Zeit für mein Team in Frankreich und langfristig für meinen Asienaufenthalt zu haben.“

Nach den Europameisterschaften in Schwechat spielte er noch auf zwei Turnieren der „Challenger Series“ in Ochsenhausen, bei dem er den 3. Platz errang. Die „Challenger Series“ hat übrigens die „Leistungszentrum Ochsenhausen GmbH“ ins Leben gerufen. Konzipiert sind sie als Sprungbrett zu einer Profikarriere. Einzelturniere bergen zwischen 4.000 € und 9.000 €, insgesamt geht es im Jahr um 220.000 € an Preisgeldern. Hier Mattenet gg. Hanak, der in Deutschland in Deutschland auch aus der Regional- und 2. Bundesliga bekannt ist.

„Verschnaufspause“ in der Heimat

Das Neue Jahr begann für Adrien in einem Trainingscap in Vittel, das in Kooperation mit dem Französischen Verband organisiert war.

Und so sieht eine Verschnaufspause aus:

  • Vorbereitung auf die Europe Top12
  • Teilnahme an den Kuweit Open (12. – 16. Februar)
  • Vorbereitung auf die Französischen Einzelmeisterschaften

Und dann heißt es „Asien ahoi!“ – ein Ziel, das er schon seit Jahren verfolgt.

 

Vier volle Monate in Asien

 

Adrien Mattenet_859x746„Ich habe dieses Ziel schon seit den letzten Olympischen Spielen. Aber gemäß dem Reglement in Frankreich vom Mai 2013 war es nicht möglich, für längere Zeit nach Asien zu gehen. Natürlich bleibe ich für die Französische Nationalmannschaft immer verfügbar – und sie hat immer Vorrang.“

Zunähst wird er den gesamten März im Chinesischen Club Qingdao Luneng sein, in dem auch ZHANG Jike spielt. „Ein Abenteuer, um mir selbst näherzukommen, um einmal tiefer in Chinesisches Profi-Training einzutauchen und die Philosophie und Konzepte zu verstehen.“

Im April wird Adrien dann nach Japan umziehen, um sich auf die Weltmeisterschaften vorzubereiten. Danach geht es zurück nach China, um mit Qingdao Luneng die Meisterschaft zu spielen.“ Zur Abrundung des Halbjahres-Programmes 2014 wird er im Juni an verschiedenen Topturnieren in Asien starten, beispielsweise vom 11. – 15. in Korea und vom 18.-22. nochmal in Japan.

Bonne chance, Adrien!

Über den Autor

Hubert

He recently joined the Butterfly France team. Hubert, in addition to following high level table tennis for many years (and playing himself), as a journalist, he creates a lot of content. He is now the chief editor for Butterfly Mag. He is also the communication manager for Butterfly in France.

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