Richard Prause, Butterfly Coach, Headcoach der Werner Schlager Academy und vorm. Nationaltrainer der Deutschen Herren berichtet für uns von der WM.

Review 8 | 5. Mai 2014

China bleibt das Maß der Dinge

China – Deutschland

China gegen Deutschland, so lautete das aus meiner Sicht Traumfinale. Viel hatte man im Vorfeld darüber nachgedacht wie und ob sich die Kräfteverhältnisse im Welttischtennis verschoben hätten.

Die Antwort lautet, dass China nach wie vor das Maß aller Dinge darstellt.

Deutschland wehrte sich nach Leibeskräften , aber der Reihe nach….

Im ersten Spiel standen sich Timo Boll und Ma Long gegenüber. Timo  begann alle Sätze  gut, spielte variabel und aggressiv. Jeweils in der zweiten Satzhälfte konnte Ma Long Timos Vorsprung ausgleichen, antwortete auf Timos oft halb lange Aufschläge direkt mit knallharten Topspins. Auch bewegte er sich ungemein explosiv und schnell. Timo versuchte Ma Long immer wieder mit Rückhand-Flips in Verlegenheit zu bringen. Oftmals hatte interessanterweise der Aufschläger eher einen Nachteil als der Rückschläger, so gesehen vor allem im zweiten Satz. Letztlich konnte sich Ma Long aber mit 3:0 durchsetzen, wobei alle Sätze umkämpft waren

Ovtcharov – Zhang Jike lautete die zweite Partie. Und einmal mehr konnte man erkennen warum Dimitrij  neben Timo als größter Herausforderer der Chinesen angesehen wird. Die Schlaghärte mit der Dimitrij agiert wird oft mit der der Chinesen gleichgesetzt. Darüber hinaus  schaffte es Dimitrij diesmal aber zusätzlich mit guten Platzierungen in die Tischmitte und die Parallele Zhang Jike  in Verlegenheit zu bringen. Die ersten 6 Bälle des ersten Satzes gehörten mit zum Besten, was ich von ihm gesehen habe. Hier legte Dimitrij den Grundstein für seinen vor allem in dieser Höhe überraschenden 3:0 Erfolg.

Wie würde China jetzt auf den 1:1 Zwischenstand reagieren?

Den beiden Youngsters der Mannschaften Xu Xin und Patrck Franziska fiel die Aufgabe zu, das oftmals als Schlüsselspiel angesehene dritte Spiel zu bestreiten. Von Beginn an diktierte Xu Xin das Geschehen und wies Patrick Franziska recht deutlich in die Schranken. Patrick hat hier eine tolle WM gespielt. Was er in den Gruppenspielen und vor allem im Halbfinale gegen Japan gezeigt hat war Tischtennis auf höchstem Niveau. und er hat mit 21 Jahren noch jede Menge Entwicklungspotential.

Dimi gegen Ma Long war dann aus deutscher Sicht leider das letzte Spiel des Abends. Wer weiß, wie dieses  Spiel ausgegangen wäre, hätte Dimitrij seinen Satzball im ersten Satz genutzt.

Ab Mitte des zweiten Satzes war dann aber Ma Long nicht zu stoppen. Ma Long hat hier sicher heute sein Meisterstück gemacht. Schwer vorstellbar besser zu spielen als dies Ma Long im dritten Satz gezeigt hat.

Athletik, Aufschlag, Rückschlag  und die Umlaufsituationen, vereinfacht gesprochen  sind diese Elemente die Garanten für Chinas Erfolg.

Was bleibt?

China und danach Deutschland sind im Herrenbereich sicher prägend. Japan hat eine junge und entwicklungsfähige Mannschaft mit Luft nach oben. Dahinter gibt es eine Reihe von Teams, die sich an guten Tagen in den Vordergrund spielen können. Neben Taiwan und Südkorea sicher auch Portugal und Österreich. Da kann es jederzeit zu Überraschungen kommen.

Deutschland wird sicher weiter versuchen den Abstand zu China zu verkürzen. Gleichzeitig werden andere Mannschaften wie Japan  versuchen sich an Deutschland heranzuspielen. Hartes Training und die dauernde Weiterentwicklung der individuellen Spielweisen sind gefragt und natürlich der Glaube in die eigenen Fähigkeiten … denn einmal reisst jede Serie !!!

China – Japan

Bei den Damen war das Finale eine einseitige Angelegenheit. China agierte zu dominant und wies die tapfer kämpfenden Japanerinnen deutlich mit 3:0 in ihre Schranken. Ich denke es war in Abwesenheit einer ihrer Spitzenspielerinnen  Ai Fukuhara ein Erfolg in dieses Finale eingezogen zu sein.

Hinter den einsam thronenden Chinesen gab es einiges an Überraschungen und ein Zusammenrücken der Mannschaften im Damenbereich. Rumäniens  Sieg gegen Südkorea, die  junge deutsche Mannschaft, eine Britt Erland, Sarah de Nutte oder auch Andrea Todorovic, um nur einige zu nennen.. Langsam beginnt  sich etwas auch in Europa in Bewegung zu setzen … auch wenn die asiatische Dominanz nach wie vor ungebrochen ist.

Es hat mir Spaß gemacht aus Tokio für Euch zu berichten. Morgen fliege ich nach Deutschland und dann auch wieder in die Werner Schlager Academy.

Das nächste Training wartet schon!

Nochmals viele Grüsse aus Tokyo, Sayonara,

Euer Richie

Review 7 | 4. Mai 2014

Heute fangen wir mit den Herren an….

China gegen Taiwan

China gegen Taiwan lautete die erste Begegnung des heutigen Tages auf dem Showcourt des Yoyogi Gymnasiums in Tokio. Taiwan, die Überraschungsmannschaft des Turniers, hat es unter der Führungshand von Chuang Chih-Yuan geschafft, Spieler die lange schon als Talent galten, reifen zu lassen. In einem denkwürdigen Spiel konnten sie Südkorea besiegen, aber China war im Semifinale einmal mehr ein anderes Kaliber. Chuang Chih-Yuan hielt das Spiel gegen Ma Long zwar über weite Strecken offen, ohne aber einen Satz zu gewinnen. Zhang Jike besiegte Huang Sheng-Sheng mit 3:1, wirkte aber wie schon  gegen Robert Gardos nicht immer so souverän, wie man es vielleicht von ihm erwartet. Xu Xin hinterließ hingegen bislang einen bärenstarken Eindruck, was auch Chien Chen-An leidvoll zu spüren bekam.

Deutschland – Japan

In ein Tollhaus verwandelte sich die Halle im zweiten Halbfinale, als Jun Mizutani & Co. Die Deutschen forderten. Mit dem enthusiastischen Publikum im Rücken hatte sich Japan große Hoffnungen gemacht, Deutschland zu schlagen und China ins Finale zu folgen. Doch daraus wurde nichts! Angeführt von einem hochkonzentrierten Timo Boll gelang es Deutschland, das Spiel mit 3 zu 1 für sich zu entscheiden. Zweimal Timo Boll und einmal Patrick Franziska waren die Garanten für Deutschlands dritten Finaleinzug in Folge.

Ich denke, die japanische Mannschaft hatte sich einige taktische Feinheiten einfallen lassen, auf die die Mannen um Jörg Rosskopf aber immer die bessere Antwort parat hatten. So versuchte Koki Niwa ein ums andere Mal, Timo mit langen Aufschlägen in dessen Rückhandseite zu überraschen. Was ihm aber mit durchschlagendem Erfolg nur phasenweise gelang. Timo Boll hingegen spielte ausgesprochen konzentriert und häufig mit sehr frühem Timing bei seinen Topspins. Dies war vor allem im Spiel gegen Mizutani auffällig. Aus meiner Sicht hat er hier sehr anschaulich den Unterschied zwischen festem  und schnellem Spiel gezeigt.

Hut ab vor dieser Leistung! Zumal Mizutani vorher im Spiel gegen Dimitrij Ovtcharov gezeigt hatte, dass er ebenfalls in Topform war. Die beiden lieferten sich viele Gegentopspinduelle auf höchstem Niveau, dieses hochklassige Spiel auf des Messers Schneide sah letztlich Jun als hauchdünnen Sieger. Vielleicht auch, weil der Japaner in den entscheidenden Phasen seine Schläge eine Spur besser platzieren konnte.

Patrick Franziska hat mit seinem hart umkämpften 3 zu 2 gegen Kenta Matsudeira gezeigt, dass er, obwohl der jüngste im deutschen Team, schon so agiert, als ob er schon viele WM-Halbfinale gespielt hätte. Ist auch seine Beinarbeit manchmal noch verbesserungswürdig, spielt er dafür ungemein abgeklärt und erwachsen im Aufschlag-Rückschlag-Bereich. Wer Kentas Aufschläge kennt, weiß wie gut sie sind und wie schwer es ist diese zu entschärfen.

Ausblick: Finale – Deutschland gg. China

Deutschland gegen China, sicher das vielzitierte Traumfinale. Ich sehe zwar China favorisiert, aber unschlagbar wirkten sie bislang nicht. Zumal sowohl Zhang Jike als auch Ma Long in der ein oder anderen Partie kleine Wackler zeigten. Diese zu finden und auszunutzen wird jetzt das Ziel der deutschen Mannschaft sein. Ich bin sicher, ein großes Finale erwartet uns!

 

 

Singapurs Damen erhofften sich natürlich insgeheim, die Sensation vom Finale 2010 wiederholen zu können, Chinas Trio Li Xiaoxia, Liu Shiwen und Zhu Yuling waren allerdings nicht im Entferntesten bereit, Teil dieses Plans zu werden. Ein Satzgewinn von Feng Tianwei im ersten Spiel gegen Li war am Ende die einzige Ausbeute.

In der Abendsession war wieder das Veranstalterland gefordert. Das 3:1 gegen Hongkong hört sich jedoch klarer an, als es in Wirklichkeit war. Drei von vier Spielen gingen über die volle Distanz, wobei zweimal Ishikawa und einmal Hirano das bessere Ende für sich hatten. Das Schlüsselspiel aus meiner Sicht bestritt Sayaka Hirano, die nach einem 0:2.Rückstand gegen Ng Wing Nam mit12:10 im Entscheidungssatz ihr Land mit 2:1 in Führung bringen konnte. Damit ist am Finaltag auch das Gastgeberland vertreten, eine volle Halle garantiert.

 

Viele Grüße, Euer Richie

Review 7 | 3. Mai 2014

D i e   V i e r t e l f i n a l s p i e l e

… gehören wohl zu den spannendsten und aufregendsten Matches eines Turnieres, …

Ladies first : Deutschland – Hongkong

Deutschland gegen Hongkong lautete das erste Viertelfinale! Nach der Niederlage in der Gruppenphase brannten die Deutschen auf eine Revanche, hatten die Rechnung jedoch ohne die Asiatinnen gemacht. Mit 3:0 konnte Hongkong den Sieg souverän nach Hause fahren, besondere Erwähnung verdient das Spiel von Irene Ivancan gegen Jiang Huajun, in dem Irene bei einer 2:1 und 3:0 Führung Richtung Sieg stürmte. Dann gelang es aber der Hongkong-Chinesin noch, das Spiel zu drehen und eine 10:5-Führung im fünften Satz herauszuspielen. Mit einer bravourösen kämpferischen Leistung gelang der Deutschen noch der Ausgleich, um am Ende doch noch mit 10:12 den Kürzeren zu ziehen. Und dies alles ab Ende des vierten Satzes im Rahmen eines Zeitspiels.

Singapur – Rumänien

Keine Blöße gab sich der Mannschafts-Weltmeister von 2010 Singapur. Für den Ehrenpunkt Rumäniens sorgte Bernadette Szocs auf Position drei gegen die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Jugendspiele 2012 Isabelle Li.

China – Nordkorea

Chinas Damen machten mit Nordkorea recht kurzen Prozess. Lediglich Zhu Yuling überliess der Mixedweltmeisterin von 2013 Kim einen Satzgewinn.

Niederlande – Japan

Zum interessantesten Spiel der Damen VF entwickelte sich das Spiel zwischen den Niederlanden und Japan. Die Europäer wehrten sich nach Leibeskräften, Li Jao schaffte es dabei gar gegen Japans Star Ishikawa zwei Mätchballe abzuwehren und zum 1:1 auszugleichen. Im Spiel zweier Abwehrerinnen brachte in einem nervenzehrenden Zeitspiel Ishigaki die Japanerinnen in Führung die wiederum Li Jao ausgeichen konnte.  Schliesslich gelang es Ishikawa eine beherzt aufspielende Britt Erland, die nach 0 zu 2 Satzrückstand es schaffte sich den Ausgleich zu erarbeiten, niederzuhalten und den HF Einzug der Japanerinnen klarzumachen. Damit hat Japans Damenmannschaft zumindest Bronze schon gesichert. Britt Erland bleibt aber zumindest der Trost sich mit wirklichen tollen Leistungen in den Vordergrund gespielt zu haben. Aus meiner Sicht die Entdeckung des Turniers die, sollte sie von Verletzungen verschont bleiben, sicher weiter für Furore sorgen wird.

Mit China gegen Singapore und HKG gegen Japan bleibt damit das Damen HF fest in Asiatischer Hand.

Herren : China – Österreich

Bei den Herren der Schöpfung setzte sich in der Neuauflage des Gruppenspieles China erwartungsgemäß mit 3:0 gegen die Österreicher durch, wobei Robert Gardos die Überraschung des Tages auf dem Schläger hatte. bei 2:1 und 11:10 fehlte nur noch ein einziger Punkt zum Erfolg über Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike. Eine krachende Vorhand des Österreichers verfehlte ihr Ziel nur um Haaresbreite, der Chinese konnte mit 14:12 den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen. Satz fünf war dann eine klare Angelegenheit.

Japan – Portugal

Immer besser ins Spiel kommen die Japaner. Mussten sie im allerersten Spiel der WM gegen Griechenland eine unerwartete Niederlage einstecken, steigerten sie sich von Spiel zu Spiel, um im Viertelfinale gegen Portugal ihre beste Leistung. Lediglich Joao Monteiro konnte das Spiel gegen Kenta Matsudeira über lange Strecken offen gestalten. Die übrigen Spiele waren, trotz einer Vielzahl von spektakulären Ballwechseln, in der Endabrechnung eine relativ klare Angelegenheit für Japan.

Deutschland – Singapur

Deutschland als von der Papierform her größter Herausforderer Chinas hielt Singapur wie schon in der Gruppe sicher mit 3 zu 0  auf Distanz. Timo Boll besiegte Gao Ning recht deutlich und ,Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska wurden auch aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Singapurs Nummer zwei Yang Zi kaum gefordert. Im HF wartet mit Japan allerdings ein anderes Kaliber auf Deutschland. Da müssen die Mannen von Jörg Rosskopf noch eine Schippe drauflegen.

Südkorea – Chinese Taipei

Heiß her ging es beim Spiel Südkoreas gegen Chinese Taipei. Der letzte verbliebene der grossen Drei (Rye,Oh,Joo) Südkoreas Joo Se Yuk und Chuang lieferten sich beim Stande von 2 zu1 für Südkorea  ein Spiel was mit zum Besten gehörte was ich im Tischtennis gesehen habe. Bei seinen Matchbällen hatte Joo schon die Medaillie vor Augen bevor Chuang den 4.satz und das gesamte Spiel für sich entscheiden konnte.

Chien Chian An war es vorbehalten den vielumjubelten Schlusspunkt eines denkwürdigen Spieles zu setzen und Chinese Taipei den Einzug in HF zu sichern.

Die Halbfinals heissen damit China gegen Chinese Teipei und Deutschland gegen Japan. Vor allem im Spiel Deutschland Japan erwarte ich einen offenen Schlagabtausch und mit den tollen japanischen Zuschauern im Rücken wird Japan alles geben um Deutschland am Finaleinzug zu hindern. Spannung ist in jedem Falle garantiert und ich zähle schon die Stunden bis es zum ersten Aufschlag in diesem HF kommt.

Viele Grüsse aus Tokyo

Euer Richie

Review 6 | 2. Mai 2014

In den Herren-Achtelfinalen haben sich durchwegs die Favoriten durchgesetzt.

Österreich – Griechenland

Österreich kam gegen Griechenland sicher der verletzungsbedingte Ausfall von Gionis entgegen, was die Leistung der Österreicher nicht schmälern soll. Vor allem RG gab im ersten Spiel gegen Kreanga mit einem 3:1 gleich die Richtung vor und ihm war es auch vorbehalten, den Siegpunkt gegen Papageorgiou einzufahren. Der Frankreich-Legionär hat hier eindeutig die Leader-Position im rot-weiß-roten Team eingenommen.

Portugal

Ebenfalls in vier Spielen kamen Portugal und Taiwan in die Runde der letzten acht. Was Gardos für Österreich ist, ist Marcos Freitas für die Portugiesen. Der Linkshänder hatte mit zwei Siegen maßgeblichen Anteil am 3:1 über Polen, der vervollständigt wurde durch einen sehr solide aufspielenden Joao Monteiro.

Taiwan

Taiwan geriet gegen Kroatien zwar 0:1 ins Hintertreffen, drehte das Spiel aber am Ende, obwohl Chuang Chih-Yuan gegen Tomislav Kolarek einige Bange Momente zu überstehen hatte. Nach einer 2:0 und 9:4-Führung drohte das Spiel dem Taiwanesen noch zu entgleiten, mit 11:6 war der Entscheidungssatz aber wieder eine klare Angelegenheit.

Singapur / Schweden

Zu guter Letzt durfte Singapur gegen Schweden seiner Favoritenrolle gerecht werden, wobei dieses Spiel doch einige Überraschungen in sich trug. Kristian Karlsson hatte gegen Gao Ning bei 2:1 und 10:7 den Sieg auf dem Schläger, bevor er knapp in fünf Sätzen unterlag. Er ist aber aus europäischer Sicht einer der Spieler, der über immense Möglichkeiten verfügt und bei dieser Weltmeisterschaft einige gute Spiele abliefern konnte. Für mich ein Spieler mit Top-30-Potential! Aus Sicht der Singapur-Chinesen sicherlich die Überraschung, dass der nicht unter den 200 klassierte Clerence Chew Pär Gerell schlagen konnte und den Sieg erst ermöglichte.

Damit haben sich nicht nur die Gruppenzweiten durchgesetzt, sondern auch jene Teams, die mir persönlich in ihrer bisherigen Performance sehr gut gefallen haben. Sie haben entwicklungsfähige Spieler in ihren Reihen, von denen ich mir bereits in naher Zukunft einiges erhoffe.

Damen: Deutschland

Nun zu den Damen: Deutschland entwickelte sich zu einer unerwartet klaren Angelegenheit, wobei vor allem Sabina Winter bei ihrem Sieg gegen Ex-Europameisterin Viktoria Pavlovich zu brillieren wusste. Irene Ivancan und Petrissa Solja komplettierten die Mannschaft beim 3:0 und erhalten damit die Chance, sich im Spiel um die Medaillen gegen Hongkong für die Niederlage in der Gruppenphase zu revanchieren.

Damen: Rumänien

Die eigentliche Überraschung im Achtelfinale lieferten die Rumäninnen, die das höher eingeschätzte Südkorea mit 3:2 ausschalten konnten. Nachdem auf der einen Seite die Niederlande Taiwan mit 3:0 aus dem Turnier warf, auf der anderen Seite aber Nordkorea die Ukraine mit dem gleichen Resultat bezwingen konnte, endete die Achtelfinalsession der Damen mit einem 2:2 im Vergleich Asien gegen Europa. Nachdem auch hier sehr junge Spielerinnen wie Szocs, Eerland, Solja oder Winter wichtige Punkte gemacht haben, sollte dies Europa auch im Damenbereich hoffen lassen, den Abstand zu Asien verkürzen zu können.

Morgen melde ich mich zu den Viertelfinalen, die Spiele um die Medaillenränge beinhalten immer eine spezielle Würze. Ich bin jetzt schon gespannt …

Richie

 

Review 5 | 1. Mai 2014

Tag der Edelreservisten

Am letzten Tag der Gruppenspiele waren auf Grund des bisherigen Turnierverlaufes einige Begegnungen nicht mehr von allzu großer Bedeutung, daher wurden teilweise die Spieler eingesetzt, die bisher eher zum Zusehen verdammt waren. Dies tat den sportlichen Leistungen keinen Abbruch, zumal diese Spieler besonders hungrig auf Einsätze waren. Für das Mannschaftsgefüge sind sie, sei als Aufstellungsalternative oder auf der Bank, von größter Wichtigkeit. Oftmals ist eine Mannschaft besser als die Summe ihrer Einzelteile. Diese Riege an Edelreservisten bei Laune zu halten, ist ein Spagat, den die Trainer jedes Mal aufs Neue vollbringen müssen. Was mich zu den Trainern bringt …

Anteil der Trainer an Erfolgen

Gerade bei einem Mannschaftsturnier ist der Anteil des Coaches am Erfolg ein nicht zu unterschätzender. Er ist nicht nur jener, der letztendlich die Verantwortung für die Aufstellung trägt, sondern sich auch um die Vor- und Nachbereitung kümmern muss. Nach Niederlagen gehört es zu seinen Aufgaben, die Mannschaft  mental wieder auf Vordermann zu bringen, und nach Siegen, möglichst schnell den Fokus wieder auf das nächste Spiel zu richten. Er sollte über die Stärken und Schwächen der nächsten Gegner Bescheid wissen, Videoanalyse vorbereiten, Einzelgespräche und Mannschaftssitzungen führen, um nur einige Aufgaben zu nennen. Alles in Allem gerade während dieser Mannschaftsweltmeisterschaft nahezu ein 24-Stunden-Job – Hut ab Kollegen, ihr macht einen tollen Job!! Die größte Belohnung ist es dann, wenn die Spieler Vorgaben umsetzen und man als Team Erfolge feiern kann. Auch wenn der Trainer gerade in diesen schönen Momenten naturgemäß in der zweiten Reihe steht sind diese Augenblicke das Salz in der Suppe eines Trainerlebens.

Abwehrspieler lieferten spektakuläre Spiele

Aber jetzt noch einmal zurück zu den sportlichen Aspekten des Tages. Die letzten Spiele der Gruppenphase gab mir reichlich die Möglichkeit, mich einer besonderen Spezies an Akteuren zu widmen – den Abwehrspielern. Egal ob eine Seo Hyowon, eine Ri Myong Sun, ein Joo Se Hyuk,  ein Panagiotis Gionis oder ein Adam Pattanyus, sie allen stehen für spektakuläre Spiele, bedingungslosen Einsatz, und reißen das Publikum immer wieder von den Stühlen. Sie sind die großen Entertainer der Szene, obwohl sich deren Spielstil zu dem eines Allrounders gewandelt hat. Aufbauend auf einer sicheren Rückhand-Abwehr sind sie, was ihren Vorhandtopspin oder ihr Aufschlagspiel angeht, von einem reinen Offensivspieler oftmals nicht mehr zu unterscheiden. Ich wünsche mir, dass diese Gattung niemals ausstirbt, damit wir noch viel Freude an ihnen haben werden.

Gruppensieger stehen fest – jetzt beginnen die Knock-Out-Matches

Die Gruppensieger China, Deutschland, Japan und Korea bei den Herren sowie China, Japan, Singapur und Hongkong bei den Damen stehen fest und warten im Viertelfinale auf ihre jeweiligen Gegner, die morgen ausgespielt werden. Damit beginnt die WM mit den Knock-Out-Matches ein zweites Mal. Ich freue mich drauf!

 

Liebe Grüße, Euer Richie

Review 4 | 30. April 2014

Damen: USA

Heute möchte ich einen Blick auf das Damenturnier werfen. Dass China bislang unangefochten seine Kreise zieht überrascht nun wirklich niemanden. Aber welche Mannschaften bzw. Spielerinnen setzen sich außer den üblichen Verdächtigen besonders in Szene? Die noch 17-jährige Lily Zhang schlug nicht nur gegen Ungarn Georgina Pota und Sandra Pergel, sondern brachte mit Siegen über Privalova und Ex-Europameisterin Viktoria Pavlovich sogar Weißrussland an den Rand einer Niederlage. Dass es in beiden Fällen zu keinem vollen Erfolg führte ist, auch unter der Prämisse zu sehen, dass mit Crystal Wang und Prachi Jha zwei Spielerinnen, die noch jünger sind, im Aufgebot sehen. Ich bin mir sicher, dass von diesem Team-USA noch viel zu hören sein wird, verfügen sie doch über beachtliches Potential. Gut gefallen haben mir auch eine Britt Eerland und eine Sarah De Nutte, die aus europäischer Sicht sicher interessante Spielerinnen mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven besitzen.

Damen: Deutschland

Deutschlands Damen in der Aufstellung Ivancan, Solja und Silbereisen standen gegen Hongkong kurz vor der Überraschung. Wer weiß was passiert wäre, wenn nach Irene Ivancans Auftakterfolg auch Peti Solja ihre Führung im 5.Satz gegen Lee nach Hause gebracht hätte. Die Niederlage gegen die Asiatinnen bedeutete jedenfalls keinen Beinbruch für die Deutschen.Platz zwei hinter Hongkong war setzungsgemäß.

Überraschungen waren bei den Damen generell Mangelware, auch in den übrigen Gruppen liegen die beiden topgesetzten Teams nach vier von fünf Runden auf den vorderen Plätzen.

Herren: Iran

Zum Schluss doch noch ein Schwenk zu den Herren. Herausgestochen aus den Teams der zweiten Kategorie haben für mich das Team Iran mit den Alamiyan-Brüdern Noshad und Nima, die an der Tür zum Aufstieg in die Championship Division kratzen.

Herren: Ägypten, England

Ebenfalls eine mehr als ernstzunehmende Mannschaft stellen Ägypten um Leitwolf Omar Assar und die jungen wilden Pitchford, Reed und Drinkhall dar. Alles Teams die ich im Auge behalten werde und die ich mir mit gutem Gewissen auch in der obersten Kategorie vorstellen könnte.

Insofern ist einiges in Bewegung, Konkurrenz belebt bekanntlich den Wettbewerb und wäre für die gesamte Szene ein Gewinn.

Liebe Grüße, Richie

 

Review 3 | 29. April 2014

Jetzt hat die WM richtig Fahrt aufgenommen, nachdem wir gestern einen Blick auf die Favoriten geworfen haben, will ich mich heute mit den vermeintlich ersten Herausforderern beschäftigen.

Taiwan

Taiwan hat um Leitwolf Chuang Chih-Yuan eine sehr interessante und entwicklungsfähige Mannschaft aufgebaut. Neben dem amtierenden Doppelweltmeister Chen Chien-An verfügen sie mit dem lange verletzt gewesenen und wiedergenesenen Chiang sowie Huang Sheng-Sheng auch über genügend Variationsmöglichkeiten in der Aufstellung.

Mit Siegen gegen die gefährlichen und immer schwer einzuschätzenden Nordkoreaner und über Schweden wurden sie ihrer Herausforderer-Rolle genauso gerecht wie Portugal in Gruppe C.

Portugal

Die Südeuropäer, angeführt vom weltranglisten12. Marcos Freitas verfügen über eine sehr ausgeglichene Mannschaft denen man vor allem dann einiges zutrauen kann, wenn auch Tiago Apolonia und Joao Monteiro ihre Bestleistung abrufen. So wie zum Beispiel bei den Olympischen Spielen 2012, wo sie im Viertelfinale gegen Südkorea knapp vor der Sensation standen. In Tokio ließen sie bislang gegen Ungarn und Frankreich nichts anbrennen.

Österreich

Ebenfalls ihrer Nummer-Zwei-Position in der Gruppe A wurden bislang die Österreicher gerecht. Angeführt von einem viel Ruhe ausstrahlenden und überlegt spielenden Robert Gardos sind Stefan Fegerl und Daniel Habesohn zu festen Größen herangewachsen. Mit Chen Weixing hat Österreich darüber hinaus einen gefährlichen Joker in der Hinterhand. Gegen Serben und Russland wurde man der Favoritenrolle letztlich souverän gerecht.

Hongkong

Einzig Hongkong strauchelte aus der Riege der Herausforderer gegen Kroatien. Knackpunkt aus meiner Sicht die Niederlage des im Vorfeld der WM fulminant aufspielenden Wong Chun Ting gegen Tomislav Kolarek sowie ein auf kroatischer Seite sehr stabil auftretender Andrej Gacina, der beide Einzel gewinnen konnte.

Damen-Wettbewerb

Bei den Damen ist die Lage nach bereits drei gespielten Runden recht eindeutig. Mit Deutschland, Taiwan, Nordkorea und Singapur behielten sämtliche Zweier ihrer Gruppe eine weiße Weste. Sie weisen damit ebenso wie die vier Gruppenköpfe eine makellose Bilanz auf und stehen damit schon mit einem Bein unter den besten zwölf.

Griechenland

Helden nur für einen Tag waren die Griechen. Konnten sie zum Auftakt gegen Japan für die Sensation schlechthin sorgen, holte sie heute Ungarn auf den Boden der Tatsachen zurück. Das 2:3 zeigte einmal mehr auf, wie knapp Erfolg und Misserfolg beieinander liegen.

 

Liebe Grüße,
Richie

Review 2 | 28. April 2014

Japan im Schock

Tag eins in Tokio ist geschlagen, der erste Formcheck der vier Topgesetzten! Ausrechnet die hochgehandelte Heimnation bekam einen empfindlichen Dämpfer gegen die beherzt aufspielenden Vize-Europameister aus Griechenland.

Jun Mizutani erwies sich zwar als bester Spieler, als ausgeglichenere, und damit in diesem Fall auch bessere Mannschaft erwies sich aber Griechenland. Im allesentscheidenden Match bewies Kreanga, dass er sich an guten Tagen immer noch in einen Rausch spielen kann und schoss einen völlig geschockten Kishikawa förmlich von der Platte. Natürlich besitzen die Japaner trotz dieser Niederlage noch alle Chancen, dieses Ergebnis muss allerdings erst einmal verdaut werden …

Südkorea gg. Weißrussland

Auch die Südkoreaner mussten über die volle Distanz gehen, am Ende wurde Weißrussland als One-Man-Show trotz zweier Siege von Samsonov aber niedergerungen. Deutschland und China gaben sich hingegen keine Blöße.

China – Brasilien

Das 3:0 der Chinesen über Brasilien kam nicht wirklich überraschend, die Südamerikaner bewiesen aber, dass es ich selbst für einen krasser Außenseiter lohnt, um jeden einzelnen Ball beherzt zu kämpfen. Es reichte zwar zu keinem Einzelsieg, Cazuo Matsumoto zwang Weltmeister Zhang Jike immerhin in den höchsten Gang zu schalten. Bei 1:2 und 7:1 stand der Brasilianer knapp vor dem Satzausgleich, auch Gustavo Tsuboi konnte Xu Xin einen Satz abluchsen. Bei Deutschland gegen Singapur war Bolls erster Gegner Gao Ning gleich ein echter Prüfstein. Timo musste sich mächtig strecken, behielt am Ende aber nach einem 1:1 und 1:5-Rückstand die Oberhand. Geglückt auch das Team-WM-Debüt von Steffen Mengel, der mit einem Viersatzerfolg über Chew das 3:0 sicherte.

Bei den Damen starteten China (gegen Polen), Japan (gegen Weißrussland) und Hongkong (gegen Tschechien) mit einem souveränen 3:0. Kurz vor einer großen Überraschung standen die Niederländerinnen gegen Südkorea. Bei einer 2:1-Führung konnte Li Jiao drei Matchbälle nicht verwerten, am Ende blieben doch noch die als Nummer drei gesetzten Asiatinnen siegreich.

Eine unliebsame Überraschung hatte aber Russland zu verdauen, legte man doch überhaupt einen klassischen Fehlstart aufs Parkett. Die Herren verloren vor allem in dieser Höhe völlig überraschend gegen Polen mit 0:3, mit demselben Ergebnis gingen die Damen gegen Frankreich unter.

Morgen Dienstag möchte ich ein Auge auf jene Nationen werfen, denen es am ehesten gelingen könnte, ähnlich wie Griechenland heute, die Favoriten zu stürzen …

Liebe Grüße, Richie

 

Review | 27. April 2014

Konnichiwa!!

Nach elf Stunden Flug bei strahlendem Sonnenschein in Tokio aus dem Flieger geklettert – Japan weiß seine Gäste zu begrüßen! Perfekter Empfang von freundlichen und hilfsbereiten Volunteers, in klimatisierten Bussen in das riesige Spielerhotel. Ein großes „Hallo“ an allen Ecken und Enden, die große TT-Community kennt sich halt. Die großen Nationen sind zwecks Akklimatisierung bereits seit einigen Tagen vor Ort, die „kleinen“ Teams reisten vielleicht auch aus Kostengründen zum Teil erst heute an.

Insgesamt habe ich größten Respekt vor der logistischen und organisatorischen Aufgabe,  der sich der Japanische Verband hier stellt. 445 Spieler und 352 Spielerinnen aus 125 Nationen, dazu 138 Schiedsrichter und unzählige Funktionäre müssen unter einen Hut gebracht werden; eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, die auch das so perfektionistische Japan mitunter an seine Grenzen bringt.

Einmal mehr sei erlaubt die  Frage zu stellen, ob eine gemeinsame WM aller Leistungsstufen noch zeitgemäß ist. Auch im Hinblick auf das immer größer werdende Problem, geeignete Ausrichter zu finden. Selbst hier kommt Japan nicht umhin, das Event in zwei Hallen ausrichten zu müssen, wobei die zweite Halle interessanterweise als Austragungsort der Tischtennis-Wettkämpfe bei Olympia 2020 gehandelt wird.

Über eine A- und B-WM, wie es sie ja in vielen anderen Sportarten bereits Gang und Gäbe ist, müsste auf jeden Fall einmal laut nachgedacht werden …

Traditionell „eröffnet“ wurde der Reigen durch den Butterfly-Welcome-Empfang, was allen – einschließlich mir – den passenden Rahmen bietet, um die WM-Atmosphäre aufzusaugen. Sind doch fast alle Butterfly-Vertragsspieler auf zu mindestens einen kleinen Sprung vorbeigekommen und standen für einen kurzen Gedankenaustausch zur Verfügung. Dazu gehörten neben Deutschlands Aushängeschild Timo Boll und Dänemarks wiedergenesener Star Michael Maze auch Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike und die Lokalmatadoren um Jun Mizutani. Sie alle ließ sich es sich nicht nehmen, kurz Hallo zu sagen. (Anm.: Mehr zur Buterfly Welcome Party auch im Social Video Stream zu finden)

Jetzt können sie also los gehen, die 52. Weltmeisterschaften! Ich freue mich auf schöne und spannende Spiele und die eine oder andere Überraschung!

Liebe Grüße, Euer Richie

Preview | 27. April 2014

Liebe Tischtennis-Freunde,

wir blicken nach Tokio zur Mannschafts-Weltmeisterschaft und es ist mir eine große Freude, Euch wieder Tag für Tag meine Eindrücke aus Japan schildern zu dürfen.

Meine Expertisen, meine Meinung, meinen Blick in die Glaskugel.

Ich blicke der WM mit großer Vorfreude entgegen. Mit Freude denke ich noch an die Individual-WM 2009 in Yokohama zurück. Das war ein echtes Happening und auch diesmal rechne ich wieder mit einer vollen Halle, mit großer Stimmung. Ähnlich wie wir sie zuletzt auch 2012 bei der Mannschafts-WM in Dortmund erlebt haben.

Mannschafts-Titelkämpfe entwickeln darüber hinaus auch immer ein besonderes Flair. Für ein Team, für seine Heimat zu spielen und zu kämpfen – das prickelt . . .

Ich bin hochgespannt, wie die Spieler und Spielerinnen aus Japan mit dem Druck der Heim-WM umgehen werden. Erzeugt das ganze Drumherum mehr Motivation oder doch mehr (leistungshemmenden) Druck?

Wo steht China? Leisten sich Chinas Herren oder Chinas Damen irgendeine Form von Wackler oder wird es doch wieder ein ungefährdeter Sololauf zu zwei Goldmedaillen? Erleben wir (wie 2012) bei den Herren entsprechend der Setzung wieder das Finale China gegen Deutschland und wenn ja: Ist der Abstand größer geworden. Oder kleiner. Oder . . .?

 

Wie sieht es bei den Herren hinter China und Deutschland aus? Sind Länder wie Korea, Japan und evt. auch Portugal näher an Deutschland herangekommen? Oder . . .?

Gibt es gar eine ganz große Überraschung durch ein Land, das im Vorfeld keiner auf der Rechnung gehabt hat?

Fragen über Fragen und die Antworten werden folgen und Spannung ist garantiert.

Lasst mich noch mit einer ganz persönlichen Anmerkung schließen. Michael Maze ist zurück. Er steht im Team Dänemark und ich freue mich für ihn und für die gesamte Tischtennis-Community, dass er nach langen Verletzungspausen auch wieder bei einem ganz großen Event dabei sein kann. Entertainer wie er tun unserem Sport gut – schön, dass Du zurück bist, Michael . . .

(Anm.: Interessant dazu auch der kürzliche Artikel zum Comeback von Michael Maze )

Über den Autor

Richard

Seit er mit 12 zum Tischtennis kam, lässt unsere Sportart ihn nicht mehr los. Erst als langjähriger Nationalspieler und später in logischer Folge als Trainer gibt er sein Wissen und Erfahrung an seine Spieler weiter. Zwischen 2000 und 2004 als Damen-Nationaltrainer und von 2004 bis 2010 als Herren-Nationaltrainer war er maßgeblich an den Erfolgen von Timo Boll und Co beteiligt. Seit 2010 arbeitet er als Headcoach an der Werner Schlager Academy und arbeitet hier auch als Experte für die ITTF. Schon viele Jahre gehört er zur Butterfly Familie und freut sich, zusammen mit Butterfly, den Tischtennissport weiter zu entwickeln.

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